Brust

Brust Brustverkleinerung

Weil überproportional große Brüste in der Regel gleichzeitig auch hängen, sind die Techniken der Brustverkleinerung vergleichbar mit denen der Bruststraffung, mit dem Unterschied, dass Gewebeanteile dauerhaft entfernt werden. Vielfach liegen auch Asymmetrien vor, und die Brüste sind unterschiedlich groß. In diesem Fall verkleinern wir nur die entsprechende Seite. Die Brustwarze bleibt bei einer Brustverkleinerung mit der Drüse verbunden, sodass die Stillfähigkeit nicht beeinträchtigt wird. Die gewählte Schnitttechnik richtet sich verständlicherweise nach Form und Größe der jeweiligen Brust und wird in einem Vorgespräch detailliert mit der Patientin diskutiert. Dabei muss man in der Schnitttechnik eine einfache I- Technik über eine L- Schnittführung und eine gegebenenfalls nötige T- Schitttechnik besprechen. Der Eingriff verspricht eine Entlastung im übertragenen und buchstäblichen Wortsinn. Besonderheit: Oft sind die Brüste vor allem zur Seite hin fettreich vergrößert. In diesem Fall kann eine zusätzliche Fettabsaugung der seitlichen Brust den Erfolg maximieren.

Checkliste Brustverkleinerung

  • Anästhesie:   Vollnarkose
  • Dauer:           ca. 3 Stunden / stationär für 1 Nacht
  • Schmerzen:   sehr gering
  • Sportpause:   ca. 6 Wochen
  • Ruhepause:   ca. 2 Wochen
  • Ergebnis:       dauerhaft

Brustvergrößerung

Brustvergrößerung mit Eigenfett – Lipofilling

Durch das Einbringen von Eigenfett, welches zuvor von anderen Körperstellen entnommen und aufbereitet wird (Oberschenkel, Gesäß, Bauch), können die Brüste um bis zu 300 Milliliter vergrößert werden, was in etwa einem zusätzlichen Cup entspricht. Hierin liegt auch der Nachteil gegenüber einer Brustvergrößerung mittels Implantaten: Eine Vergrößerung, die über ein Cup hinausreicht, ist beim Lipofilling nicht möglich. Zudem kann es passieren, dass das eingebrachte Fett um bis zu 50% wieder abgebaut wird, sodass häufig eine zweite oder dritte Sitzung nötig wird. Die erneute Entnahme von Fettreserven können wir dabei umgehen, indem wir das beim ersten Termin gewonnene, nicht benötigte Fett einfrieren und wieder verwenden. Aber die Brustvergrößerung mit Eigenfett bietet auch Vorteile: Da es sich zu 100% um körpereigenes Material handelt, sind Abstoßungsreaktionen so gut wie ausgeschlossen. Des Weiteren kommt diese Methode ohne Schnitte und Narben aus, da das Eigenfett mittels Injektionen in die Brust gebracht wird. Und zum Schluss: Das Gefühl der absoluten Natürlichkeit stellt sich vor allem beim Ertasten und Erfühlen der vergrößerten Brust ein, auch wenn die modernen Silikonimplantate dieser natürlichen Haptik kaum noch nachstehen.

Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten

Zur besseren Formgebung und einer evtl. gewünschten Steigerung des Volumens, das über eine Cupgröße hinausgeht, ist ein Silikonimplantat die Alternative zum Lipofilling. Wir verwenden ausschließlich Silikongel-Implantate in großer Formenvielfalt mit EU-Zertifizierung, die höchste Qualität und extrem lange Haltbarkeit garantieren. Kochsalzimplantate haben sich nicht bewährt, da sie mit der Zeit an Volumen einbüßen können, während Implantate auf Silikonbasis auch über viele Jahre in Form und Größe stabil bleiben. Welche Schnittführung zum Einsatz kommt, ist immer abhängig von den individuellen Voraussetzungen der Patientin und wird vorab in einem Beratungsgespräch ausführlich besprochen. Doch einerlei, ob die Öffnung für die Einbringung der Implantate in der Achselhöhle, am Brustwarzenvorhof oder in der Brustumschlagsfalte geschaffen wird – wir achten penibel darauf, dass das Drüsengewebe nicht geschädigt wird, die Stillfähigkeit erhalten bleibt und die Narben so gering wie möglich ausfallen.

Checkliste Brustvergrößerung

  • Anästhesie:        Vollnarkose
  • Dauer:                 ca. 2 Stunden / stationär für 1 Nacht
  • Schmerzen:        mäßig, Schmerzmittel für ca. 1 Woche
  • Schwellung:         ca. 4 Wochen
  • Ruhepause:         ca. 10 Tage
  • Sportpause:         ca. 6 Wochen
  • Ergebnis:             dauerhaft
  • Besonderheit:   Implantate müssen generell nicht gewechselt werden, Mammographie ist erschwert, Stillfähigkeit bleibt erhalten

Bruststraffung

Die Ursachen für hängende Brüste können in einer angeborenen Veranlagung, einer starken Gewichtsreduzierung oder einer Schwangerschaft liegen. Neben dem Herabhängen des Brustdrüsengewebes und des Hautmantels sind in vielen Fällen auch die Brustwarzen vergrößert. Eine kosmetische Bruststraffung bzw. Anhebung der Brust kann der Patientin wieder ihren festen Busen zurückbringen, den sie vor der Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme bereits besaß, und den sie vermisst. Je nach Umfang der Brustanhebung stehen uns unterschiedliche Techniken zur Verfügung. Unser Ziel ist es, das beste Ergebnis mit der unauffälligsten Narbenbildung zu erzielen. Zwar ist die Ausprägung von Narben auch immer stark vom individuellen Hauttyp abhängig, doch bereits mit der richtigen Schnitttechnik können wir eine Menge erreichen. Um eine noch schöne Form zu erwirken, kann es notwendig sein, fehlendes Volumen mit einem passenden Implantat auszugleichen. Über Techniken und Operationsmethoden werden wir Sie, basierend auf unserer Erfahrung durch viele Behandlungen, optimal beraten.

Checkliste Bruststraffung

  • Anästhesie:  Lokalanästhesie und Sedierung
  • Dauer:  1,5 bis 3 Stunden / stationär für 1 Nacht
  • Schmerzen:  gering bis keine
  • Ruhepause:  1 Woche
  • Sportpause:    ca. 6 Wochen
  • Ergebnis: 10 bis 15 Jahre